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05/08/2020

Botschaft Ludwigs von Bourbon, Herzogs von Anjou, aus Anlass des tragischen Vorfalls in Beyrouth

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Mit tiefer Trauer im Herzen erfahre ich von der letzten Prüfung, die den Libanon auf tragische Weise heimsucht, ein Land, das mit Frankreich gleichsam geschwisterlich befreundet ist. Prinzessin Marie-Marguerite und ich bezeugen dem Volk von Libanon im Gebet vereint unser aufrichtiges Mitgefühl.

Unsere Liebe Frau vom Libanon und mein Vorfahr, der heilige Ludwig sowie der heilige Charbel mögen dem Land der Zedern und dessen Bewohnern Schutz bieten, und ihnen in diesen schweren Stunden Trost und Hoffnung schenken.

Ludwig von Bourbon, Herzog von Anjou

05/08/2020

19/07/2020

Botschaft Ludwigs von Bourbon, aus Anlass der Brandstiftung der Kathedrale von Nantes

110157928_1559639380882017_7974364544188379217_n.jpgJetzt wo der erste Schock über eine weitere den Flammen zum Opfer gefallene Kultstätte vorüber ist, fängt die Zeit des Nachzudenken an, wenn wir die Fotos des schrecklichen Brands der Peter und Pauls-Kathedrale, veröffentlicht von der Diözese von Nantes in den Medien sehen. Es ist ein Anblick, den man ansonsten nur in Kriegsgebieten erlebt, wie beispielsweise bei unseren verehrten Brüdern im Herrn im Nahen Osten.

Mein erster Gedanke gilt den zutiefst verletzten Katholiken. Dann dem materiellen Schaden, der zwar zu beheben ist, aber das gewohnte sakramentale Leben in der Diözese stark behindert. Die Kirche in Frankreich kann solcherlei Prüfungen nicht brauchen, und sie kommt einmal mehr zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, wo die Christen sich noch nicht einmal an die Einschränkungen gewöhnt haben, die ihnen im Zusammenhang mit den sanitären Erfordernissen auferlegt wurden, und deren Glaubensleben und freien Zugang zu dessen Ausübung beschneiden.

Ist es daher durch diese neuerliche Prüfung gerechtfertigt tiefer zu schürfen und eine Antwort auf die so sehr prophetische Frage Johannes Pauls II zu geben : « Frankreich, was hast du aus deinem Taufversprechen gemacht ? ». Für uns Katholiken bleibt die aufrichtige Bekehrung oberste Herzensangelegenheit. Hat Frankreich nicht langsam aber sicher die Wertschätzung seiner Kathedralen verloren, denn die Geschichte wollte es, dass sie die schönsten auf der ganzen Welt sind, und nicht nur als Kulturgüter angesehen. Sie brennen zu sehen, eröffnet uns noch eine ganz andere Realität. Eine brennende Kathedrale ist vor allem ein Kreuzweg zu Gott, Hoffnung, zum Heil der Menschen.

In diesem johannitischen Jahr ist diese neuerliche Feuerprobe ein gewaltiges Symbol. Auf dass die heiligen Peter und Paul, die Gründer der Kirche, die heilige Johanna von Orleans, Schutzpatronin Frankreichs die geprüften Katholiken vor Unheil bewahre und den Franzosen die Augen öffne !

 

Ludwig von Bourbon, Herzog von Anjou

19/07/2020

Ürsprungliche Text : HIER

13/06/2020

Botschaft von Ludwig von Bourbon, Herzog von Anjou anlässlich des Appels der Hinwendung zu Gott von Jean Raspail

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Mit grosser Rührung erfahre ich, dass uns Jean Raspail ermahnt, den Weg zu Gott zu finden in seiner steten Treue zur Kirche und zu Frankreich.

Seine Persönlichkeit und Stellungnahmen werden uns fehlen.

Auf dass ihn der ewige Vater bei Sich aufnehme und er sich all des Ruhms und der Ehre gemeinsam mit unserem lieben Vaterland erfreue.

Ludwig von Bourbon

(13/06/2020)

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25/01/2017

Ansprache des Prinzen Ludwig von Bourbon, am Samstag, den 21. Jänner 2017

Empfang nach der heiligen Messe für den König Ludwig XVI in St. Denys, am Samstag, den 21. Jänner 2017
Ansprache des Prinzen Ludwig von Bourbon, Herzog von Anjou


ludwig herzog von anjou, 21 januar, paris Frau Superintendantin,
Hochwürden.,
Werte Abgeordnete,
Meine Damen und Herren;


Liebe Freunde,


Zum wiederholten Mal haben wir, die Prinzessin und ich, uns hier eingefunden anlässlich des Jahrestags des Hinscheidens König Ludwigs XVI, dessen wir uns jedes Jahr herzlich gern gedenken.
Diese Zeremonie ist so viel mehr als eine Huldigung an einen Märtyrerkönig. Denn wir können uns heute an diesem hehren Ort, einer ehemaligen Abtei die heute Ausbildungsstätte der Ehrenlegion ist, einfinden, was diesem nunmehr bereits zur Tradition gewordenen Treffen Frankreichs mit seiner Geschichte eine besondere Note verleiht.


Daher erlaube ich mir, mich zuallererst einmal bei den verantwortlichen Amtsträgern zu bedanken. Ich sage Dank den Geistlichen, Seiner Exzellenz dem Bischof von Seine-Sankt-Dionysius und dem Rektor der Basilika, die dem Mémorial de France (französischen Gedenkverein) die Meßfeier, die König XVIII als ewige Einrichtung wünschte, abzuhalten gestatteten. Als Chef des Hauses weiß ich diese außer Frage stehende ständige Feier zu schätzen. Ich beglückwünsche das Mémorial de France in Sankt Dionysius, dass es diese nunmehr seit mehr als einem Jahrhundert bestehenden Feier, die, als private dann auch zu einer ständigen wurde. Nach meinem Großvater, nach meinem Vater bin ich nunmehr in der glücklichen Lage, regelmäßig an das Interesse des legitimen Nachfolgers der französischen Könige zu erinnern, diese Verpflichtung zu Gedenken und Pietät gegenüber dem Märtyrerkönig aufrechtzuerhalten.


Ich bedanke mich insbesonders beim Großkanzler der Ehrenlegion durch Sie, Frau Superintendantin, die ihn hier vertritt. Für diese historische Gedenkveranstaltung ist es nur angemessen, dass sich das ehemalige Stift geeint einfindet. Die Kirche und die Abtei vereint. Für einen Moment finden Vergangenheit und Gegenwart zusammen. Ich sehe darin mehr als ein Symbol an diesem Ort, der sich bereits der Gegenwart verschrieben hat, denn er ist eine der anerkanntesten Ausbildungsstätten in Frankreich. Mit den Mädchen, die hier studieren, nimmt die Ehrenlegion die Aufgabe der Vermittlung von Bildung auf sich. Eine Vermittlung, die not tut, denn sie gibt damit jeder Generation nicht nur das Basiswissen mit auf den Weg, sondern auch die Pflichten und Werte, die den ersten Orden der Nation ausmachen.


Am 21. Jänner 2017 hier zu sein ermöglicht also nicht nur sich zu erinnern, sondern auch nach vorne zu blicken. In diesem Sinne sind Geschichte und Ausbildung eng verbunden, und ich sage es hier in dieser Einrichtung, wo diese Worte ihre volle Bedeutung annehmen, gerne. Erziehen und ausbilden sind nicht nur die Pflicht jedweder Eltern, so wie die der Prinzessin und meine für unsere drei Kinder. Das Erbe und die Weitergabe sind eine solide Basis, auf der man in Zukunft aufbauen kann. Nicht nur eine Zukunft der Utopien und Idealismen, sondern eine Zukunft, die sich auf der Realität gründet und gedeihlich in der Tradition wurzelt. Jede Familie möchte ihren Kindern ein moralisches und materielles Erbe hinterlassen, mit dem man besser leben und arbeiten kann, sodass die Kinder stolz auf ihre Eltern und deren Erreichtes sind. Denn das macht eine gesunde und geeinte Gesellschaft aus, die voll Hoffnung auf die Zukunft blickt.


Die Aussicht auf eine bessere Zukunft bleibt für Eltern und Erzieher vordringliches Anliegen. Auch braucht man nicht der Vergangenheit nachzutrauern, sondern sich nur jeden Tag fragen, wie man mit dem überkommenen Erbe, den ausgeschlagenen Wurzeln, der Geschichte Frankreichs neue Seiten hinzufügen kann, damit wir den Stein zu Aufbau, Befestigung oder als tragende Säule gegen Schwankungen verwenden.


Ludwig XVI hat in seinem Testament zu neuer Hoffnung aufgerufen. Sein Beispiel drängt uns, über uns hinauszuwachsen.
Das ist es, was ich Ihnen zu Jahresbeginn vermitteln wollte, mit den besten Wünschen der Prinzessin und meinerseits an Sie, Ihre Familien und alle Erzieher.


Auf dass der heilige Ludwig, der hier an dieser Grabstätte mit allen Königen ruht weiterhin über Frankreich wacht, damit es seinem Taufgelöbnis und den Werten eines Rechtsstaates und Friedensstifters treu bleibt, die aus ihm eine vorbildliche Nation gemacht haben.


Danke für Ihre Aufmerksamkeit


Ludwig, Herzog von Anjou

(übersetzung : Hoïstch.K)