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18/09/2022

Tag des Gedenkens an den katholischen und royalistischen Aufstand von 1799- Botschaft Ludwig XX

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Liebe Freunde,

1799-2022,  niemals lassen die eins ums andere vergangenen Jahre das Massaker von Montréjeau verblassen, wobei Tausende   mutiger Männer ermordet wurden, jene  die von ihrer Entschlossenheit angetriebenen Männer, die ihr Land  bewahren und noch darüber hinaus, ihr Land vor dem revolutionären Wahnsinn  retten wollten. Eure Vorfahren hatten  alles klar und deutlich vorausgesehen. Sie hatten einst begriffen, dass, falls  sich  Frankreich seiner Tradition, seiner Institutionen und seines Glaubens entledigen sollte, dann würde  sich daraus eine Zeit der Unruhe und des Elends für alle ergeben.

Mehr als zwei Jahrhunderte später, muss man  zwangsläufig feststellen, dass sich jene von der französische Revolution hinterlassenen Verwüstungen als  unermesslich bestätigen lassen.   Die Gesellschaft ist bis ins Mark erschüttert, darum, dass  ihre Wahrzeichen,  nach und nach,  zahlreich in Frage gestellt worden sind. Für Frankreich ist es  oft nicht leicht, sich  in jener Darstellung wiederzuerkennen, die einige von ihm vermitteln, weil- und das ist vielleicht das grösste Verbrechen der Revolution-, es gezwungen  worden ist, mit seiner Geschichte und seinem historischen Gedächtnis  abzubrechen;   auch gezwungen worden ist, seine Macht, seinen Ruhm  und Glanz ins  Vergessen zu stellen, dies auf die Gefahr hin, sich vor den Augen seiner Feinde als geschwächt zu erweisen ! Die Ereignisse von Montréjeau, im Jahr 1799,  erbringen  einen schlagenden Beweis,  darum, dass dieses Massaker jahrzehntelang verheimlicht worden ist. Wahrscheinlich weil das damalige offizielle Frankreich einesteils darüber beschämt war, und andernteils umso mehr  noch, dass die feste Absicht vorhanden war, die Geschichte neu umzuschreiben, um den Siegern Recht zu behalten. Es ging darum, Geschichte und Wahrheit zu Propagandazwecken zu verfälschen !

Doch tauchte  schliesslich das in den Familien bewahrte geschichtliche Gedächtnis   wieder auf, und ermöglichte jene Tage wie die heutige. In den letzten Jahrzehnten hatten redliche Historiker  nebst einer  rein ideologischen Lektüre,  den Weg für eine neue wissenschaftliche  Lektüre der Revolution geebnet und zögerten auch nicht derer Verbrechen zu erwähnen. Jedoch hielt solcher heilbringende Meinungsumschwung nicht an. Im Gegenteil: wir sind  nun Zeugen anderer Entstellungen der Geschichte. Seit einigen Jahren taucht aus den Vereinigten Staaten eine neue Gefahr auf,  zwar eine Gefahr, die darin besteht, dass man  immerzu nur darauf aus ist, die historische Wahrheit zu verraten,  diesmal aber, mit dem  deutlich zum Ausbruch gebrachten  Willen, das Erbe der vergangenen Jahrhunderte  endgültig auszuradieren. In seiner  Vielgestaltigkeit beruht  jener da auf Lügen und dem gezielten Vorhaben die Identität unseres Landes zu verheimlichen, indem  man es endgültig von seinen Wurzeln abschneiden wird. Diese Kultur des Vergessens ist ernsthaft zu bedenken,  weil  unser Land  auf diese Weise des Begriffs seines lang anhaltendes Schicksals amputiert wird, das vor fünfzehn Jahrhunderten mit  Clovis' Taufe seinen Anfang genommen hat.

Glücklicherweise kommt der Widerstand zustande. Hie und da gibt es  allerorts und in ganz Frankreich zuträgliche Ausbrüche und Franzosen, die weiterhin die Erinnerung an die ihnen vorausgegangenen Generationen preisen. Es ist die Zivilgesellschaft, die, angesichts der Staatsmängel,  ihr Wirken  für dieses Vorhaben einsetzt. Das Montréjeau- Treffen  steht da mit dieser festen Absicht überein. All meine Gratulation geht an die Organisatoren. Die Gedenkveranstaltungen gewinnen deutlich an Bedeutung. Es geht  nicht mehr darum,  lediglich die Toten zu ehren,  welche die sich ohne Zögern  aufgeopfert haben,  um ihre Überzeugungen zu verteidigen, sondern darum, dass man sich Frankreichs  eigentliche Grundbedeutung,  seine Identität,  sein Schicksal und den Ertrag der Arbeit der vergangenen Generationen, welche allesamt zur Errichtung des  Baus des Gesellschaftswesens  beigetragen haben, ins Gedächtnis zurückruft.

Ich, persönlich, als Erbe einer langen Linie der Könige von Frankreich, mache  es  mir zur Pflicht, diejenigen zu ermutigen, die die Geschichte, die Tradition, die Wahrheit und jene Werte verteidigen, die ihnen zu Eigen sind. Von dieser festen Grundlage ausgegangen, wird  Frankreich  schon  morgen in der Lage sein,  neue Seiten seiner Geschichte schreiben zu können.

Somit gebe ich Euch jetzt schon ein Termin fürs nächste Jahr. Nein, die Märtyrer von Montréjeau sind nicht umsonst gestorben. Ihr Opfer zeigt uns den Weg zur Hoffnung. Dann also, bitte weiter so !

                                                                                                                                                       Ludwig, Herzog von Anjou

                                                                                                                                                                    20/08/2022

 

Quelle : HIER

08/08/2022

8 August : ♰ In Memoriam Pfarrer Hans Milch ♰

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Hans Milch wird am 17. März 1924 in Wiesbaden geboren, als jüngstes von drei Kindern einer protestantischen Familie. Sein Vater ist Rechtsanwalt und Notar in Wiesbaden, seine Mutter stammt aus dem Raum Koblenz und ist für ihn zeitlebens die entscheidende Bezugsperson, die er in ganz außerordentlichem Maße verehrt.
 
1942 wird er zum Militärdienst eingezogen und in Italien eingesetzt. Von März 1945 bis November 1946 befindet er sich in Frankreich in Gefangenschaft, wo er einen katholischen Priester kennenlernt, der im Gefangenenlager die Heilige Messe zelebriert. Mit ihm führt er intensive theologische Gespräche und konvertiert am 17. April 1946 zur katholischen Kirche.
 
1947 nimmt er das Studium der Philosophie und Theologie an der Jesuitenhochschule St. Georgen in Frankfurt am Main auf und wird am 8. März 1953 im Dom zu Limburg zum Priester geweiht. Als Kaplan ist er zunächst in Lorch am Rhein, ab 1954 in Rennerod im Westerwald und schließlich ab 1957 im Dom zu Frankfurt am Main tätig.
 
Am 6. Januar 1962 wird er in das Amt als Pfarrer von Hattersheim am Main eingeführt, das er bis zum 18. Oktober 1979 innehat. Im Jahre 1977 gründete er die actio spes unica. Aufgrund seines Bekenntnisses zu den Lehren von Erzbischof Marcel Lefebvre wurde er im Jahre 1979 suspendiert.. Nach seiner Amtsenthebung baut er die Kapelle St. Athanasius in Hattersheim, die Erzbischof Lefebvre im Jahre 1982 einweihte, und führt vornehmlich in Mainz zahlreiche Glaubenskundgebungen durch.
 
Pfarrer Milch wird am 8. August 1987 von dem geisteskranken Luigi Zito, den er seelsorgerisch betreute, in seiner Wiesbadener Wohnung mit zahlreichen Messerstichen ermordet und am 17. August im Beisein von etwa 1000 Gläubigen auf dem Wiesbadener Nordfriedhof beigesetzt.
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Zitat : "Das II. Vatikanische Konzil, die größte Katastrophe der europäischen Geistesgeschichte." Pfarrer Hans Milch. Mainz 13. Dezember 1981
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Danke, Pfarrer Hans Milch ! Ihre Worte überdauern alle Zeit und mit Gottes Hilfe tragen sie zur Rechtleitung noch vieler Menschen bei.
 
Er war ein Deutscher Patriot und ein wahrer Anhänger Jesu Christi, dem einzigen Gott und Heiland, dem er aufrichtig nachgefolgt ist. Ruhe in Frieden in Ewigkeit. Amen !! ♰⚜️

31/07/2022

31. Juli 1914 : Geburt des französischen Schauspielers Louis de Funès ⚜️⚜️⚜️

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31. Juli 1914 : Geburt des französischen Schauspielers Louis de Funès
⚜️⚜️⚜️
Der Komiker war traditionalistischer Katholik, der der tridentinischen Messe treu blieb, und überzeugter legitimistischer Royalist. Im Film „Le Tatoué“ (Balduin, das Nachtgespenst) gibt er Jean Gabin gebührend Antwort, der selbst die Rolle eines legitimistischen Aristokraten spielt.
 
Es ist fesselnd, diesen Film noch einmal zu sehen und in den verschiedenen Szenen auf die kleinen Details der Kulisse zu achten. Bei mehreren Gelegenheiten können wir ein Porträt des Grafen von Chambord im Landhaus des Grafen Enguerand (gespielt von Jean Gabin) sehen, aber auch im Schloss von Saint-Vincent le Paluel (Drehort des Films).

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21/07/2022

Gemeinwohl, Kennzeichen einer auf höhere Zwecke geordneten Gesellschaft

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Nun wird das, aus den Augen eines von einem zum Rechtverteiler gewordenen Staats verlorene Gemeinwohl, von den elementaren Strukturen der Gesellschaft wiederentdeckt und damit in den Mittelpunkt der Welt von Morgen wiederhergestellt.

So wie das Schöne, das Gerechte oder das Wahre, war das Gute, Teil des Gründungsrahmens unserer Gesellschaft, une Erbe einer von 15 Jahrhunderten langen, christlichen Botschaft. Im öffentlichen Bereich sprach man gewöhnlich von öffentlichem Gemeinwohl oder Gemeinwohl, Musterbild öffentlicher Angelegenheiten oder Res Publica, das aus einer langen politischen Tradition hervorging, die darauf beruhte, dass der Staat die übergeordneten Interessen Aller garantierte. Der Mensch soll und muss, so wie der Staat, danach streben, zumindest so, wie ich es als Saint Louis Nachkomme empfinde. Indem sich dieses Vorhaben, sowohl auch auf individueller und kollektiver Ebene, durch Geben und Unentgeltlichkeit erhebt, verleiht es dem Privatleben und der öffentlichen Praxis einen Sinn.

Somit hat Frankreich sein Gesellschaftsmodell entwickeln können, und dies, seit den ersten Kapetingern, mit dem König als Garant dieses Gemeinwohls, dieses öffentliche Gut, das der Krone und dann dem Staat ermöglicht hat, lange Zeit seine Schiedsrichtereigenschaft über alle Leidenschaften zu bewahren. Die gegenwärtige institutionnelle Krise hat den Begriff des Gemeinwohls zugunsten mehr oder weniger mächtiger und widersprüchlicher, privater Interessen, ins Wanken geraten lassen. Was sich von einem bischer offensichtlichen, natürlichen Recht ableiten liess, und für Jedermann selbstverständlich und unveränderlich galt, hat nach und nach seinen Zusammenhalt verloren. Das öffentliche Handeln losgelöst von der Zweckbestimmtheit des Gemeinwohls, die Einigung der Nation ermöglicht, versichert nicht mehr, jene für eine Schicksalsgemeinschaft, erforderliche gesellschaftliche Übereinstimmung.

Unsere postmoderne Gesellschaft ist nun diese des ungezügelten Individualismus, der dazu führt, die Ärmsten am Strassenrand zu lassen. Dem Gemeinwohl und der öffentlichen Dienst hat die Gesellschaft, viel zu oft, diesen von Minderheiten inspirieren Anspruch auf Rechte, bevorzugt. Rechte auf gerade alles : auf Wohnung, auf Gesundheit, auf Kinder und sogar auf Sex, und dies, nebst wirtschaftlichen, bürgerlichen und sozialen Rechet usw. Diese Rechteansammlung lässt viele Unmässigkeiten entstehen, denn jene Rechte besitzen nicht mehr die zum Gleichgewicht angepassten Pflichten, die letzeren die Zweckbestimmtheit des öffentlichen Gemeinwohls garantierten. Die soziale Bindung hat nachgelassen und die staatliche Neuverteilung, die Steuern und die sektoralen Privilegien können, na ja dann, kein Genüge mehr leisten.

Sowie in allen Krisen, ist nun das Gemeinwohl, dank einer wohlverstandenen Subsidiarität, von der privaten Sphäre wiedereingesetzt worden. Gerade im Familienkreis und bei Unternehmern, die imstande sind, ausgetretene Fusswege zu verlassen, scheint eine Rückerforschung nach dem Gemeinwohl unerlässlich zu sein, damit, dass die Gesellschaft wieder einen Sinn finden, und sich in die Perspektiven einer kolletiven Zukunft neu einschreiben, kann. Das Gemeinwohl hat den Vorteil, dass es von allen ausgeübt werden kann. Abgesehen davon, sind Arme und Reiche, Kinder oder Erwachsene gleichberechtigt. Von dieser Besorgtheit angetrieben, ist es einem jeden möglich zu handeln, indem er etwas mehr erteilt als er erntet, indem er anderen einen Teil seines Unentgeltlichkeitsanteil bekommen lässt. Für die Reichsten bietet sich da die Gelegenheit, sich daran zu erinnern, dass Eigentum immerhin mehr eine Funktion als Reichtum ist. Auch mehr ein Dienst als ein Privileg. Auch, dass, das Haben das Sein nicht ersetzen kann.

Gemeinwohlorientierung ist eigentlich Sache einer zu höheren Zwecke strebenden, gut geordneten Gesellschaft, nach der all jene streben, die sich nicht mehr in jener zurechtfinden, die Ihnen heutzutage angeboten wird. Ohne das Gemeinwohl, gerät die soziale Struktur ins Wanken. Letzeres ist, in der Tat, das erste, das erste Bindeglied zwischen den Menschen, das einem jedem erlaubt, zu empfangen und zu geben, sei es, und wenn nötig, bis zum Opfer. Was für unsere Vorfahren ganz selbstverständlich war. Das Gemeinwohl lebte in den dieser Woche verehrten "Veteranen von 14-18", und genauso lebt auch letzteres immerwährend weiter, in unseren Soldaten, die, während oft entfernter Einsätze, auf uns wachen. Was wäre Pflicht ohne den Sinn für Gemeinwohl ? Diese Beispiele besagen, dass im Gegenzug zu einer bedeutenden Anzahl von Entsagung betroffenen Menschen, der Aufsprung anderer vorhanden ist. Das allein ist wichtig !

Glücklicherweise, beseelt die Sorge um das Gemeinwohl nur die Tapfersten, wenn auch letzere bislang nur noch in einer kleinen Kohorte bestehen mit Bewunderung betrachte ich, die mir mitgeteilten Erfahrungen, auch Initiativen wie "la nuit du Bien Commun". Dort gibt es eine Stiftung, hier ein Stiftungsfond und dort wieder, hier und da, manche Handulungen, die eigentlich, alle miteinander, als Projetkte im Dienste des Gemeinwohls stehen. Und, da, das aktuelle Gesellschaftsmodell dem Menschen keinen Dienst mehr leistet, wird eine Mehrzahl immer mehr gewahr, dass jenes nun an sein Ende angelangt ist. Solcher Leere und solchem Verderbnis der Ideen und manchmal sogar der Institutionen, gegenüber gestellt, entdeckt man wieder höhere Prinzipien, und das nicht nur rein prinzipiell, sondern darum, dass sich jene Prinzipien gerade als fundamental zu erkennen geben. Ohne letztere ist ein Zusammenleben unausführbar. Diese Prinzipien beinhalten die Verteidigung des Lebens von der Empfängnis her, bis zu letzen Tage, der Primat der Naturgemässen Familie und die die Wertschätzung der Pflicht Kinder zu erziehen.

Auf dieser Weise wird das Gemeinwohl so nach und nach wieder bestätigt, auch wieder zum Ziel derer, die sich als die hellsichtigen Pioniere einer Welt danach ergeben. So bezeugen es die Akten, die während der "Nuit du Bien Commun" vorgelegt werden, Akten, dessen die Mehrzahl den Nachdruck auf Familie, Ausbildung und Personenbetreuung legt. Letztere sind, allesamt, einer Hilfleistung wert. So wird das Gemeinwohl wieder zu einem mächtigen Hebel einer sozialen Dynamik werden, jene, dazu dringend erforderliche Dynamik, um das Frankreich, von heute für jenes morgen vorbereiten zu können.

 

Ludwig, Herzog von Anjou

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04/06/2022

Wilhelm II

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Heute vor 81 Jahren, wurde der letzter Deutscher Kaiser und König von Preußen, Wilhelm II in Doom gestorben († 04 Juni 1941).
Man erzählt uns immer das der Kaiser "maßgeblich" am Ausbruch des 1. Weltkrieges beteiligt war. Das ist nicht Wahr ! Das ist ein Unsinn die überall verbreitet wurde. Neuere Forschungen bestätigen, daß vor allem der Kaiser bis zuletzt versuchte, den Krieg zu verhindern.

22/05/2022

Richard Wagner

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Heute vor 209 Jahren, wurde Richard Wagner in Leipzig geboren (22 mai 1813). Einer der größten Komponisten, die Deutschland je hervorgebracht hat. Sein Werk ist einzigartig in der Welt !

26/04/2022

Dank durch Ludwig von Bourbon

"Herzlichen Dank für die vielen Glückwunschbezeugungen zu meinem gestrigen Geburtstag ! Wie sie wahrscheinlich wissen, wurde ich auf den Tag genau 760 Jahre nach dem vorbildlichen Herrscher Ludwig dem Heiligen geboren.

Es ist schier unmöglich, sich Ludwigs IX Hingabe im täglichen wie politischen wie vor allem gesellschaftlichen Leben ohne sein ständiges über sich selbst hinauszuwachsen in Richtung zu seinem Gott, was schliesslich bald zu seiner Kanonisierung führte, als vernünftig zu verstehn. Ohne Gott zu geben, was man Caesar gibt, ist der Weg zum Gemeinwohl schwer und steinig. Durch unseren Egoismus und Individualismus haben wir leichtfertig ewig gültige gesellschaftliche Werte aufgegeben. Gerade jetzt sehen wir die beklagenswerten Folgen dieses über allem, sogar über die Wahrheit herrschenden besinnungslosen Relativismus an unserer gepeinigten Umwelt."

Ludwig von Bourbon, 26 April 2022

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24/04/2022

Stellungnahme Ludwigs von Bourbon zum Anschlag auf die Peterskirche in der Arena von Nizza

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24/10/2021

Das Martyrium des Grafen Christian de Lorgeril

Pennautier-Histoire-3-Christian-de-Lorgeril-400x540-Colorized-Enhanced.jpgAls enger Verwandter des legitim königstreuen Honore d'Estienne d'Orves, des ersten Naziopfers des französischen Widerstands, der am 29. August in Mont-Valerien hingerichtet worden war, machte man ihm bei der Befreiung seine monarchistische Gesinnung und den Besitz eines Schlosses zum Vorwurf. Im August 1944 gingen die Kommunisten dann schliesslich tätlich gegen ihn vor. Dies ist der gemeine barbarische Artikel, der in der Tageszeitung « l'Aube» (Morgenrot) im November 1950 erschien :

« Der unglückliche Auserwählte musste sich splitterfasernackt auf ein Bajonett setzen. Dann durchschnitt man ihm die Hand entlang der Mittelhandknochen, brach ihm Hände und Füsse. Die Henker durchbohrten ihm mit einem glühend heißen Bajonett Brust und Rücken. Darauf wurde der Märtyrer in eine Wanne mit brennbarer Flüssigkeit gesetzt, die seine sadistischen Peiniger anzündeten. Nachdem dem Opfer die Sinne schwanden, wurde er wiederbelebt, um ihn und seine Wunden umso grösseren Qualen vermittels brennendem Petroleum auszusetzen. Der Unglückliche lebte noch und sollte erst 55 Tage später wie ein zum Tode Verurteilter elendiglich zugrundegehn. »

Graf Lorgeril Vater von fünf Kindern, Ritter der Ehrenlegion und im ersten Weltkrieg hochdekoriert, war vor allem praktizierender Katholik und Monarchist. Hätte es sich um ein echtes Gericht gehandelt und nicht um ein kommunistisches, so wäre er von allen Anklagen freizusprechen gewesen. Aber während dieser Zeit der Säuberung, wo Rassismus allgegenwärtig war, massakrierte man schuldlose Delinquenten, ohne dass man Chefankläger mit fundierten Vorwürfen brauchte. 1944 genügte es, einen adeligen Namen zu führen, als katholisch zu gelten oder ein gewisse Haltung gegenüber der Gesellschaft einzunehmen, um ein Todesurteil herbeizuführen. Christian von Lorgeril wurde auf eine Weise hingerichtet, die selbst der grausamsten Christenverfolgung im alten Rom spottet. Der Graf erlag am 11. Oktober 1944 seinen Verletzungen. Seine letzten Worte verraten seine tiefe Überzeugung als Patriot und Offizier. « Ich habe ihnen gezeigt, wie ein Franzose zu leiden weiss. »

Das ist derselbe Geist wie 1789, ajs diese « blutrünstige, antichristliche Revolution » wütete, die immerzu und bis heute alle Treue zur französischen Tradition entschieden auszumerzen versucht. Am Totenbett bat der Graf noch seine Frau und Kinder seinen Henkern zu verzeihen und sprach sie mit Christi Worten am Kreuz frei : « Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. »

Diese Vergebung ist nicht vergessen, und wir müssen uns des Martyriums dieses Mannes besinnen, auf dass die Wahrheit bekannt wird.

 

12/07/2021

Ansprache des Präsidenten des Kreis Robert von Baudricourt

logocercle.pngMeine lieben Freunden,

 

Zuerst einmal allen ein herzliches Dankeschön für Eure Anwesenheit anlässlich des heutigen Jahrestag in Thorey-Lyautey. Ein herzliches Dankeschön auch an unseren Vizepräsidenten für seine grosszügige Gastfreundschaft und seinen Teamgeist, mit uns zu feiern. Wir hatten uns auf diesen Tag sehr gefreut, und auch wenn wir die Feierlichkeiten vielfach ankündigten, hatten wir doch auch mit Fernbleiben gerechnet, denn es ist nicht immer leicht, sich von unser aller einschränkenden Pflichten freizumachen. Aber Ihr seid alle hier, um sich gemeinsam zum Gedenken zu versammeln, und man hat mich der Gebete und Unterstützung versichert. Gedenken wir auch jener, die gerne gekommen wären, aber aufgrund ihres prekären Gesundheitszustands nicht anreisen konnten. Die gehören zu diesen unseren Kreisen, machen aber momentan eine schwierige herausfordernde Phase durch. Mögen der Herr und die Muttergottes ihnen im Leiden beistehen und Trost spenden.

Meine lieben Freunde, nach all den Jahrzehnten der Widrigkeiten, die wir aushalten mussten, wie z.B. den schmerzhaften Verlust unserer Identität, die Ablehnung unserer Traditionen, masslose Einwanderung, das heisst vielmehr erwünschte Masseneinwanderung durch jene, die sie von Anfang an so gegen uns geplant hatten, um unsere ihnen verhasste Kultur zu zerstören, können wir nur zu dem Schluss kommen, dass die Republik unsre Abscheu vor uns selbst und unserem Land verfolgt, wie ja überhaupt eine solche gewohnheitsmässige Selbstzerfleischung vertraut wiederkehrendes Merkmal der linksextremen Parteien ist. Sie haben ja die Angriffe auf die katholische Prozession in Paris durch Linksextremisten verfolgt.

Wir sind hierbei Opfer eines Phänomens von übertragener handgreiflicher Feindseligkeit, das der im 6. Jahrhundert vor Christus lebende chinesische General Sun Tzu in seinem ausführlichen Werk dazu "Kriegskunst" nennt. Wobei er die Bedeutung von psychologischer Kriegsführung hervorhebt : "Macht die Traditionen eurer Feinde lächerlich, ebenso wie deren Führer, untergrabt die Moral der Truppen, denunziert deren Geschichte, und während ihr deren Territorium besetzt, sorgt dafür, dass sie es leichtfertig als wertlos aufgeben, damit ihr aufgrund deren eigener Geringschätzung gleich gar nicht viel darum kämpfen müsst."

Genau das sind die Kniffe der psychologischen Kriegsführung der Freimaurer, die sie gegen unsere Wurzeln und unser Königreich Frankreich bis zum heutigen Tag anwenden, unterstützt vom abscheulichen Propagandafeldzug der Medien. Das ist es, was dieses Land so sehr schwächt und zum allgemeinen Glaubensabfall führt.

Auch wir sind Opfer solcher Angriffe projezierten Hasses, von denen Sun Tzu spricht. Man brachte den Franzosen bei, ihre Traditionen und Anführer lächerlich zu machen. Die monarchische Idee wurde viel zu lange hämischerweise als lächerlich und womöglich diabolisch abgetan. Um dies erfolgreich zu bewerkstelligen, muss man sie diskreditieren und verleumden. Ihr kennt alle die Geschichten von den Graeueln der Kreuzzüge, der Inquisition durch die Kirche, dem Fanatismus der Katholiken usw... Heutzutage ist der Christ, Mensch der westlichen Zivilisation, der Feind schlechthin. Er ist angeblich an allem schuld und zu nichts nutze, sodass er völlig am Boden zerstört ist. Und da er nun kein Selbstvertrauen mehr hat, glaubt er weder an seine Vergangenheit noch Zukunft. Damit erklären sich auch die geburtenschwachen Jahrgänge, praktisch einem kollektiven Selbstmord gleich. Jeder kennt Leute, die da sagen : "Ich setze keine Kinder in die Welt, denn was werden sie spaeter einmal machen, was wird aus ihnen ?" Es gibt einen solchen inneren Selbsthass bei dem man sich selbst so wenig mag, dass man in Depressionen verfällt und womöglich noch schlimmere extreme Gefühle, die zu weiss Gott was führen könnten, nämlich der Gnosus und Esoterik anheimfallen. Wir konnten solche Beispiele während unseren Ausbildingsveranstaltungen sehen.

Es kommt auch von daher, dass uns die Republik ständig einhämmert : "Du bist weniger als eine Null ! Du verdienst keinen Respekt wie die anderen Religionen ! Du bist dreckig ! Du bist böse !" Es ist diese Republik, die sich nicht wie eine Mutter, sondern vielmehr wie eine Rabenmutter verhält, gewalttätig und trunksüchtig, uns ständig zu verleumden und herabwürdigen sucht.

Ausserdem haben wir bereits seit einem Jahr eine weitere "sanitäre" Krise zu verkraften, die nunmehr allem anderen Probleme die Krone aufgesetzt hat, und das Volk in Frankreich auf einmalige Art und Weise in noch tieferes Schlamassel taucht. Nach der mühsam dämlichen Impfaktion, mit der man die ganze Welt in Atem zu halten versucht, schwatzt man uns nunmehr in logischer Folge auch noch den Impfpass als Sesam öffne dich in Richtung Freiheit auf, der aber in Wirklichkeit der Weg in die Sklaverei ist, denn er lässt uns zum gläsernen Menschen, wo jedermann ueberall aufzuspüren und beliebig zu beherrschen ist, werden. Es ist dies eine Welt, wo sich jedermann jederzeit beweisen muss ; dass er bei guter Gesundheit ist - natürlich gemäss deren übereingekommenen Kriterien - im Austausch für das Lebensrecht in der Gemeinschaft. Es ist dies ein beängstigender Entwurf eines Projekts, der das Ziel des Übermenschen hat, oder vielmehr eines Menschen, der jedwede Menschlichkeit überschritten hat, wie es einige Verrückte, wie z.B. Laurent Alexandre in ihrer furiosen Vermessenheit samt entsprechenden verbalen Ausfällen bereits vorausgedacht haben.

All dieser Missbrauch an der Natur zeigt uns zugleich, dass wir einer Autoritätkrise leben, wie nie zuvor infrage stellt. "Die sanitäre Krise" ist nur ein billiger Vorwand für ein viel tiefer liegendes, uns immer bedrängengenderes Problem : Offener Brief des Militärs an die Regierung; die Demonstration der Polizisten; die über den Haufen geworfene Schuldirektion, auf die oft sogar Anschläge verübt werden; der nicht ernstgenommene Familienvater ; die protestierenden Gelbwesten ; die Macron unter dem Schlachtruf "Montjoie St. Denis" verabreichte Ohrfeige, dies alles beweist, dass die Monarchisten mit ihrer Diagnose richtig lagen, und das Volk von Frankreich ihre Machthaber, die nicht dessen Gemeinwohl im Sinn hat, nicht mehr zu unterstuetzen bereit ist ! Für sie kommt der persönliche Vorteil vor dem der ihnen anheimgestellten Untertanen. Tragisch ! Damit wird einer globalen Oligarchie Genüge getan, gleichsam einem exklusiven Geldadel, der den Westen unterdrückt und beherrscht, und dadurch zu einem in Unruhen mündenden Missstand führt.

Die Republikaner kriegen es jetzt aber mit der Angst zu tun, und behaupten,  dass die Demokratie in der Krise wäre und die Ablehnung aller Institutionen und rufen die Franzosen zur Beteiligung an der Wahlurne auf, womit Systemwandel möglich und wir unser Schicksal meistern würden. Es sind immer dieselben Lügen und Betrügereien betreffend das überdimensionierte freimaurerische Luftschloss, das an seinen Früchten zu erkennen ist, nämlich anhaltender Spaltung und regelmässig stattfindenden Skandalen in der Gesellschaft. Ausserdem genügt bereits ein einziges Wahlergebnis, mit dem eine Minorität unzufrieden ist, um das ganze System über den Haufen zu werfen.

Seien wir also nicht länger naiv und geben wir uns nicht Illusionen hin ! Es gibt durchaus Möglichkeiten, die Menschen anzusprechen und sich politisch einzubringen, indem man zum Beispiel in der Provinz dem Verein UCLF, also den Legitimisten unter den Monarchisten beitritt und dort aktiv wird, an zahlreichen Projekten in Erziehungswesen, Sozialbereich und der Sicherheit mitarbeitet, wenn die Katastrophen sich dann abzuzeichnen beginnen, ist das doch nicht zuviel verlangt ! Das gleiche gilt für die Wiederherstellung der Monarchie. Ich hege die berechtigte Angst, dass es nicht ohne Einsatz von Waffen abgehen wird, wenn sich die grosse Krise ankündigt. Denn auch die Politik ist eine Angelegenheit von Kampfstärke. Dies wäre ein Grund mehr, sich für eine Sache einzusetzen und diese zum Erfolg zu bringen, an der unsere Vorfahren, aufständische Bretonen, damals scheiterten. Im Gegenzug wird die überzeugte Wählerschaft, die den Republikanern zuzuordnen und uns feind ist, und nicht anders kann als die Auflösung der wahren Tradition in Frankreich in deren republikanischen Weichteilen zu verfolgen, wo wir leider als politische Schlagkraft, die im Grunde nach der Absetzung des Systems die Schalthebel der Macht übernehmen könnte, verschwunden sind. Man kann nicht wirklich die grandiose, heroischen Schlacht in der Vendee mit einem unbedeutenden und lächerlichen Wahlkampf, bei dem es ohnehin sicher nicht um die eventuelle Wiedereinsetzung des Königs geht, vergleichen. Schliesslich schlägt man sich nicht um die monarchistische Sache samt Rabatt, um sich dieser verdienstvollen Vorfahren als würdig zu erweisen, die unter der weissen Fahne der Bourbonen bereitwillig dahinsanken. Wir müssen vielmehr beherzter angreifen, um nicht mehr mit verspätetem Bummelzug anzukommen ! Sowie Herz und Seele der Franzosen zu erobern und deren monarchistische Gesinnung zu erwecken.

Die wahren Legitimisten müssen sich für das Aufblühen der UCLF Vereine in der Provinz einsetzen und wenn nötig neue gründen und nicht noch mehr Zeit verlieren. Liebe Freunde, dies ist die Haltung eines Legitimisten, eines Franzosen eines konterrevolutionären Soldaten, dem die Ehre über alles geht und der weiss, wofür er sich schlägt. Es bringt mehr Ehre, eine gerechte Sache bis zum Ende auszufechten, damit sie nicht von vornherein verloren wäre, als sie zu vermengen, was uns diese womöglich vergessen lässt.

Sollen wir also den Utopien abschwören, sie um der natürlichen Ordnung willen und um der Liebe zur Tradition besser frönen zu können, ausmerzen ? Ja doch, aber unter der Voraussetzung, dass wur als Legitimisten alle mittelmäßigen Kompromisse der Revolution samt deren Nachwehen ablehnen und kategorisch zurück weisen. Wir gehören nicht zu einem Parteichef, einem Programm, einer Ideologie, einer illusorischen Revolution oder kontraproduktiven Verschwörungen. Wir sind einfach nur der Tradition treu, der politischen katholischen, königsstreuen Tradition, und nur diese hat Frankreich zu dem gemacht, was es war, und nur diese kann es wieder aufrichten.

Danke an alle ! Es lebe das Frankreich der Johanna von Orleans, und es lebe der König !

 

Franck

Präsident des Kreis Robert von Baudricourt

19 juni 2021 - Lothringen