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28/06/2016

Interview mit einem jungen Monarchist Deutschlands

Einleitung von Lsl (La sentinelle légitimiste - website)  : Heute stellen wir euch einen aufrechten Monarchisten in einem Interview vor. Erich Postleb versucht uns alle Fragen beantworten zu können, mit dem Grundgedanken : Hätte die Zukunft Deutschlands mit einer widereinführenden Monarchie bestand ?

13557935_1067591173306153_1736362446829586239_n.jpgLsl : Guten Tag werter Herr Postleb ! Bitte stellen Sie sich doch kurz vor.

E.P : Ich heiße Erich H.-D. Postleb und bin 23 Jahre jung. Geboren wurde ich in Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Ort gehörte früher zum Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz. Einer der ältesten deutschen Fürstengeschlechter. Ich erlerne der Zeit den Gärtnerberuf im südlichen Niedersachsen.

Lsl : Warum sind Sie Monarchist und welche Gründe gab es zu dieser Einstellung ?

E.P : Ich bin überzeugter Monarchist, weil ich die Königs-bzw. Kaiserwürde als wichtigen Bestandteil unserer europäischen Identität sehe. Deutschland hatte die Monarchie seit über 1 000 Jahre stand gehalten.

Lsl : Sie Sind Mitglied einer konservativen Partei, der Alternative für Deutschland (AfD). Weshalb wurde die Partei gegründet und warum sind Sie Mitglied ?

E.P : Ausschlaggebend zur Gründung der Partei war das große Thema sicherlich der "Euro" gewesen und deren Versuch von der sogenannten "Euro-Rettungspolitik". Ich selbst bin Mitglied seit Juli 2014. Vorher gehörte ich den Liberalen an. Da ich schon eigendlich früh merkte, daß ich eher einem konservativen Lager angehaucht war beschloss ich nach der Bundestagswahl 2013 in die AfD einzutreten. Wichtige Punkte spietlen für mich eine Rolle : Gender Mainstreaming, Asylpolitik sowie das Bewahren von Traditionen.

Lsl : Gibt es royalistische Bewegungen in Deutschland ? Wenn nicht : Können Sie uns erklären warum ? Und wenn ja : Sollen diese Verbände besser in der Öffentlichkeit präsent sein ?

E.P : In Deutschland haben wir einige Bewegungen und Verbindungen. Wie wir wissen endete die Monarchie im Deutschen Kaiserreich 1918, nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg. Doch auch nach der Abdankung S.K.K.H. Wilhelms II. von Preußen und der Flucht ins Exil nach Doorn (Niederlande), gab es weiterhin aufrechte kaisertreue Monarchisten. Diese schlossen sich zu Vereinen zusammen. Die bekannteste und größte in Deutschland ist der Verein : Tradition und Leben e.V. Dieser ging aus dem Bund der Aufrechten hervor. Kaisertreue gründeten ihn noch am 09. November 1918. Also am Tag, wo die Weimarer Republik in Kraft trat. Weiter ist bekannt der Bayerische Heimat- und Königsbund. : In Treue fest (BhKB). Gegründet am 15. März 1921, heute nennt sich der Verein "Bayernbund". Desweiteren natürlich der Bund Königin Luise. Dieser ist eine monarchistische Frauenorganisation. Geehrt nach der "Königin der Herzen", oder auch der "Preußischen Madonna": Prinzesssin Lusie zu Mecklenburg-Strelitz, Königin von Preußen.

Lsl : Der Royalismus befürwortet die Notwendigkeit von einem einzigen König. Aber die ehemaligen deutschen monarchistischen Familien sind in mehreren Kapellen aufgeteilt (Bsp. Hohenzollern, Wittelsbach usw.) Beklagen Sie die Tatsache ? Und wie könnte man diese Vielfalt lösen ?

E.P : Dazu muß man wissen: Deutschland war aufgeteilt in vielen Herrschaftsgebieten. Jedes Haus ob Kaiser oder Königshaus regierte ein bestimmtes Land. So regierten zum Beispiel die Wettiner das Königreich Sachsen, die Württemberger das Königreich Württemberg oder halt auch die Wittelsbacher das Königreich Bayern (die katholische Linie des Hauses). Zur protestantischen Linie natürlich die Hohenzollern in Preußen, die Welfen in Hannover und das Königreich Großbritannien und Nordirland. Daher hatte das Land die vielen monarchistisch geprägten Familien, aufgeteilt in Königs-, Herzogs- und Fürsternhäusern.

Lsl : Wer könnte heute sich für Sie als Deutscher Kaiser behaupten ?

E.P : In erster Linie selbstverständlich Georg Friedrich, Prinz von Preußen als Nachfahre des letzten regierenden Kaisers Wilhelm II. Als zweites käme für mich Luitpold Prinz von Bayern in Frage. Dem Sohn von Franz, Herzog von Bayern (Urenkel Ludwig III.).

Lsl : Im heutigen 21. Jahrhundert regiert in Deutschland die Demokratie, regiert von Atheisten, Liberalen usw. Ist es nicht utopisch zu denken, an einer Rückkehr eines christlich-abendländisch geprägten Monarchen ?

E.P : Sicherlich für eine undenkbar, sicherlich nicht unmöglich. Vor 1989 hätten viele Bürger dieses Landes nicht geglaubt, das die Mauer fällt. Danke für das Interview !

18/06/2016

Erzbischof Freppel

1503301657.jpgZur Inhaltswiedergabe (sehr kurz) des Wikipédia-Artikels in deutscher Sprache. Ich muss einige Erläuterungen zum Thema Erzbischof Freppel und dem sachdienlichen Interesse für die Legitimisten hinzufügen.

Der Leser dieses Artikels wird nur behalten, daß er « deutschfeindlich » war… Sicherlich, wenn wir die Dinge nicht im Kontext der Zeit hinstellen. Nach dem Krieg von 1870 kann man den Schock über den Verlust Elsaß-Lothringens verstehen. Das Elsaß hatte seit Ludwig XIV zu Frankreich gehört. Daher haben viele Menschen diesen Verlust als Trauma erlebt, dann haben sie in der Folge durch die Ereignisse gelitten, davon eine Menge an Elend und Not. Brüder würden von einander verschiedene Entscheidungen treffen (für Deutschland gegen Frankreich - oder umgekehrt für Frankreich gegen Deutschland), in verschiedenen Armeen dienen und verschiedene Uniformen tragen. Sie werden einander in absurden Kriegen und mit unaussprechlicher Gewalt töten.

Es ist nicht dieser Teil des Lebens von Erzbischof Freppel, der heute interessant ist. Diese Konflikte der letzten Jahrhunderte sind überholt. Und diejenigen die heute die Werte des christlichen Abendlandes innehaben, haben kein Interesse daran, die alten « nationalistischen » Gefühle aufleben zu lassen, da sie eine neue Konzeption des Staatswesens geerbt haben.

Interessant am Leben von Erzbischof Freppel zu beobachten ist seine politische Entwicklung. Und dabei führt uns sein Weg zu einigen Überlegungen. Am Anfang war er Anhänger Napoleons III, dann wendet sich Erzbischof Freppel durch die Ereignisse und die Enttäuschung resultierend aus dem zweiten Reich immer mehr zum Royalismus und zum rechtmäßigen Thronfolger, Heinrich V, dem Grafen von Chambord.

Diese Entwicklung ist interessant, weil sie uns über die Legitimität und Herkunft der weltlichen Macht nachdenken läßt. Sie gibt uns den Schlüssel zu einem besseren Verständnis des bösen Geistes der Revolution, und die Fallen die daraus erwachsen. Frankreich versinkt seit mehr als 200 Jahren, weil es für seine Gottlosigkeit und Ablehnung der Herrschaft Jesu Christi bestraft ist

Ich meine, es ist wichtig, diesen Punkt im Lichte der Geschichte zu klären, um jedwede Fehlinterpretation oder Missverständnisse zu vermeiden. Wir leben heute in einer anderen Zeit als jener Erzbischof Freppels. Im Abstand sehen wir rückblickend, wie absurd diese blutigen Kriege waren. Und vor allem wie sie im Gegensatz zu den Grundlagen der christlichen Zivilisation waren.

Reny_F